Jochen Ruber, Leiter der Softwareentwicklung

Jochen Ruber, 59, ist Leiter der Software-Entwicklung bei der CPU in Augsburg.

Sie sind schon relativ lange bei der CPU?

Ja, das kann man wohl sagen! Es fing mit einem Praktikum Anfang 1991 an. In dieser Zeit hat mir das Arbeiten für die CPU - auch damals schon im Bereich Software-Entwicklung - so gut gefallen, dass ich mich um eine Festanstellung bewarb. Dazu kam es dann im Oktober 1991.

Was hat sich in diesen fast 30 Jahren an Ihren Aufgaben verändert?

Neben vielen internen Veränderungen, zu denen in meiner persönlichen Laufbahn kürzlich die Übernahme der Leitungsfunktion für die Software-Entwicklung kam, hat sich vor allem das Programmieren im Laufe der Zeit sehr stark verändert. Etwa alle 4 bis 5 Jahre muss man sich komplett umstellen: neue Programmiersprachen, neue Technologien und immer komplexer werdende Entwicklungswerkzeuge wollen beherrscht und mit dem Ziel, optimale State-of-the-Art-Lösungen für den Kunden zu entwickeln, angewandt werden.

Hat sich denn im Laufe der Jahre die Art der Zusammenarbeit mit den Kunden der CPU geändert?

Rein technisch gesehen, schon. Denn 1991, in meiner beruflichen Anfangszeit, gab es ja noch keine E-Mails, niemand hatte ein Handy, und ein Telefax-Gerät war schon etwas Besonderes! Die von uns entwickelte Software wurde per Disketten zum Kunden geschickt - heute kann man sich all das kaum noch vorstellen. Doch von diesen technischen Dingen abgesehen, hat sich an der Qualität der Zusammenarbeit mit unseren Kunden kaum etwas verändert. Sie ist auch heute noch intensiv, gleichermaßen lösungs- wie auch teamorientiert und angenehm.

Wie sieht es denn mit den Lösungen aus, die Sie mit Ihrem Team für Kunden entwickeln?

Im Software-Bereich hat sich im Verlauf von drei Jahrzehnten natürlich viel getan! Das liegt einerseits an den sich immer weiter entwickelnden technischen Möglichkeiten, andererseits aber auch am veränderten Nutzerverhalten. Hat früher beispielsweise ein Berater, unterstützt durch seinen Laptop und eine entsprechende Beratersoftware, Kundengespräche geführt, so sieht das heute meist ganz anders aus: Der Interessent informiert sich zu einem ihm passenden Zeitpunkt und dort, wo er sich gerade aufhält, selbst über das Internet. Der Berater bekommt dann eine E-Mail-Nachricht zum jeweiligen Anliegen des Interessenten. Auch wenn das unpersönlicher ist als die früheren direkten Gespräche, so kommen derartige, softwaregestützte Lösungen dem heutigen Kunden- oder Interessenten-Verhalten doch sehr entgegen. Und wir entwickeln diese Lösungen für unsere Kunden.

Was hat sich in der internen Zusammenarbeit bei der CPU in den Jahren Ihrer Firmenzugehörigkeit getan?

Anfangs waren wir ja nur ein ganz kleines Team mit einer Handvoll von Leuten. Man hat sich jeden Tag gesehen und hat sehr eng zusammengearbeitet. Wenn etwas nicht so funktionierte, wie man sich das gedacht hatte, wussten alle darüber Bescheid und haben gemeinsam an der Lösung gearbeitet. Später, durch den Börsengang und die höhere Anzahl an Kunden und Mitarbeitern, fehlte von diesem ursprünglichen Geist der Pionierzeiten naturgemäß einiges. Heute jedoch stärken Zoom-Meetings und agiles Arbeiten wieder den Team-Gedanken und den engen Austausch.

Warum sollte sich jemand Ihrer Meinung nach für die CPU als Arbeitgeber interessieren?

Wir sind hier ein hellwaches, engagiertes Team mit einem hochinteressanten Aufgabenbereich. Man lernt immer wieder Neues und trifft immer wieder auf spannende Herausforderungen. Insgesamt macht es Spaß, als Teil eines so kreativen Teams Kunden mit unseren Lösungen dabei so zu unterstützen, dass sie in ihrem Geschäft noch erfolgreicher sein können. Leistungen der CPU Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden vom Unternehmen entsprechend honoriert – auch mit Respekt und Wertschätzung.

Was würden Sie sich von neuen Kollegen wünschen?

Sie sollten – auf meinen Bereich bezogen – frischen technologischen Wind mitbringen und gleichzeitig erklären können, welche Vorteile ihr Ansatz für die Software und den Kunden bringt.

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