Dominik Schönwetter, Auszubildender zum Kaufmann

Dominik Schönwetter, 22, wird derzeit bei der CPU Softwarehouse AG in Augsburg zum Kaufmann für Büromanagement ausgebildet.

Mit Ihren 22 Jahren könnte man Sie im Vergleich zu anderen als „senior“-Auszubildender bezeichnen. Wie kam es dazu?

Ich habe nach meinem ersten Schulabschluss jahrelang in verschiedenen Mannschaften in Österreich und Deutschland als Leistungssportler Eishockey gespielt und dann meine Mittlere Reife an einer Wirtschaftsschule in Augsburg gemacht.

Das ist ja interessant! Erzählen Sie doch ein wenig mehr davon.

Mit 10 Jahren zog ich mit meinen Eltern von München nach Salzburg, wo ich später in der Nachwuchsmannschaft des EC Red Bull Salzburg als rechter Stürmer spielte. Die nächste Station waren die Vienna Capitals in Wien. Von dort wagte ich 2015 den Schritt an die Augsburger Wirtschaftsschule. Parallel habe ich damals für den AEV gespielt und in einem Spieler-Internat gewohnt. Nach der Mittleren Reife bekam ich von den Vienna Capitals einen 2-Jahresvertrag und ging deshalb als Profispieler zurück nach Wien.

Hätten Sie nach den 2 Jahren nicht als Profisportler weitermachen können?

Doch! Man hat mir eine Verlängerung meines Vertrags angeboten, aber ich habe mich bewusst für einen anderen Weg und eine Berufsausbildung entschieden.

Warum?

Zum einen kann eine Karriere im Profisport sehr schnell vorbei sein, und dann steht man ohne einen erlernten Beruf nicht gut da. Zum anderen hatte ich in Augsburg meine Freundin kennen gelernt, und die Stadt hat mir sehr gut gefallen.

Wie kamen Sie dann zur CPU?

Über diverse Stellenportale, in denen Ausbildungsplätze, auch von der CPU, ausgeschrieben waren. Unmittelbar nach meinem Vorstellungsgespräch bei der CPU, das im April 2018 stattfand, bekam ich die Zusage für einen Ausbildungsplatz im Unternehmen. Und, was ich großartig fand, man gab mir die Möglichkeit, bis zum offiziellen Beginn der Ausbildung im September 2018 als Praktikant mit einer 40-Stunden-Woche für die CPU zu arbeiten.

Beschreiben Sie doch kurz Ihren bisherigen Weg bei der CPU

Zunächst möchte ich hervorheben, dass ich schon während meiner Tätigkeit als Praktikant vom ersten Tag an vertrauensvoll in alles eingebunden und als vollwertige Arbeitskraft eingesetzt wurde. Auch in der Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen habe ich mich sofort wohl gefühlt - es machte also von Anfang an richtig Spaß, in die Arbeit zu gehen!

Innerhalb des von mir angestrebten Berufsbildes „Kaufmann für Büromanagement“ habe ich die zwei Qualifikationsschwerpunkte „Personal“ sowie „Verwaltung und Assistenz“ gewählt. Ich durfte aber auch weitere Abteilungen wie z. B. die Buchhaltung und unsere Recruiting Abteilung kennen lernen.

Was machen Sie derzeit?

Ich arbeite momentan in der Personalabteilung und bin dort neben der Erledigung vieler für das Personalwesen typischer Aufgaben auch für die Betreuung des gesamten Fuhrparks, den zum Großteil unsere CPU Techniker deutschlandweit nutzen, verantwortlich.

Wie sehen Ihre Pläne für die Zeit nach Ihrer Ausbildung ab März 2021 aus?

Ich möchte auf jeden Fall weiter für die CPU arbeiten!

Warum?

Als Sportler schätze ich die CPU Unternehmenskultur, die sich gut mit dem Mannschaftssport vergleichen lässt, sehr: Das CPU Team zieht an einem Strang und weiß, dass sich nur so gemeinsame Ziele erreichen lassen. Insgesamt ist die Zusammenarbeit von sehr viel Vertrauen und Unterstützung geprägt, was verantwortungsvolles Arbeiten und eine eigenständige Weiterentwicklung optimal fördert. Den Vorstand Roger Heinz würde ich, um im sportlichen Bild zu bleiben, als sehr guten Coach bezeichnen: Obwohl er extrem viel zu tun hat, hat er für seine Mannschaft immer ein offenes Ohr und führt sowohl zielorientiert als auch motivierend und unaufgeregt.

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