CPU vervierfacht Halbjahresüberschuss 2019

Augsburg, 11. November 2019 – Die CPU Softwarehouse AG hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 (per 31.12.) von der starken Kundennachfrage nach innovativen IT-Dienstleistungen und Software-Produkten profitiert und den Jahresüberschuss im Konzern auf fast 0,4 Mio. Euro (Vorjahr: 0,1 Mio. Euro) vervierfacht. Die starke Entwicklung basiert zudem auf ins erste Halbjahr 2019 verlagerte Aufträge. Durch die angekündigten Optimierungen im Dienstleistungsportfolio der CPU sank der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2019 planmäßig auf gut 5,1 Mio. Euro (Vorjahr: 5,5 Mio. Euro). Im Zuge der Anpassungen im Portfolio reduzierte sich folglich auch der Auftragseingang auf 4,7 Mio. Euro (Vorjahr: 5,2 Mio. Euro).

Treiber der Geschäftsentwicklung in der ersten Jahreshälfte 2019 war vornehmlich das Dienstleistungsgeschäft der Tochtergesellschaft CPU Consulting & Software. Durch die in den vergangenen Jahren deutlich erhöhte personelle Stärke bei der CPU gelang es, in die erste Jahreshälfte verlagerte Aufträge und Projekte flexibel anhand der Bedürfnisse der Kunden durchzuführen. Einen erneut spürbar positiven Ergebnisbeitrag steuerte die Tochter CPU Bankensoftware AG aus der Schweiz bei, die unter anderem bei der Schaffhauser und der Graubündner Kantonalbank Produkte aus der Software-Palette von CPU im Einsatz hat.

Konzernweit werden die Erlöse maßgeblich im Dienstleistungsgeschäft erwirtschaftet. In den ersten sechs Monaten 2019 entfielen wie im Vorjahr fast 92 Prozent des Gesamtumsatzes auf die Dienstleistungen. In der Folge wurden 8 Prozent der Umsätze (Vorjahr: 8 Prozent) im Softwaregeschäft erzielt. Dieses ist organisatorisch dem Dienstleistungsbereich zugeordnet, wird operativ aber unverändert als eigenständige Einheit weitergeführt. Es basiert auf den drei etablierten Banken-Software-Lösungen CPU INVESTMENT ADVISOR, CPU VALUE MIRROR und CPU KREDIT, die erfolgreich bei unterschiedlichen Kunden im Einsatz sind.

Personalakquise weiter forciert

Die Personalsituation im ITK-Markt bleibt branchenweit angespannt. Nach Erhebungen des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) erhöhte sich die Zahl der nicht besetzten Stellen für IT-Fachkräfte im Jahr 2018 nochmals deutlich auf 82.000 und erreichte damit einen neuen Höchststand. Um die aktuellen und zukünftigen Geschäftschancen zu nutzen und den Ertrag im Konzern auch in den kommenden Jahren weiter zu steigern, stellt sich die CPU dem herausfordernden Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter und verstärkte im ersten Halbjahr 2019 nochmals das Recruiting-Team. Neben der Personal-Akquise startete zudem eine konzernweite Weiterbildungsoffensive für die Stamm-Mannschaft. Der Schwerpunkt wurde dabei auf das im Markt stark nachgefragte Know-how bei CISCO-Netzwerken sowie auf agile und digitale Transformationsprozesse gelegt.

Interne Veränderungen im Aufsichtsrat

Nach dem Ende des Berichtshalbjahres am 30. Juni 2019 kam es im Kontrollgremium zu internen Veränderungen. In seiner Sitzung vom 15. Juli 2019 hat der Aufsichtsrat der CPU Softwarehouse AG den Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden neu gewählt. Den Vorsitz übernimmt demnach Herr Bernd Günther, der zuvor als stellvertretender Aufsichtsrat fungierte. Zu seinem Stellvertreter wurde Herr Reinhard Ender, zuvor Mitglied des Aufsichtsrats, gewählt. Herr Dr. Heiko Frank, bisher als Aufsichtsratsvorsitzender tätig, bleibt dem Gremium als Mitglied erhalten. Zuvor hatte Herr Dr. Frank den Wunsch geäußert, seinen Vorsitz abzugeben, dem Unternehmen aber weiterhin als Aufsichtsratsmitglied zur Verfügung zu stehen. Wir danken Herrn Dr. Frank für seinen herausragenden und kompetenten Einsatz in den vergangenen zwölf Jahren als Vorsitzender des Aufsichtsrats der CPU Softwarehouse AG. In dieser Zeit begleitete er wichtige Weichenstellungen, um das Unternehmen nachhaltig in die Gewinnzone zu führen. Wir freuen uns sehr, dass er die CPU Softwarehouse AG auch weiterhin mit seiner hohen Expertise unterstützt.

Ausblick: Anhaltendes Ertragswachstum

Die CPU Softwarehouse AG hat in der ersten Jahreshälfte 2019 äußerst flexibel auf die Kundenbedürfnisse reagiert und in der Folge den Halbjahresüberschuss vervierfacht. Aufgrund von in die erste Jahreshälfte verlagerten Aufträgen und wegen planmäßiger Investitionen im dritten und vierten Quartal wird auf Jahressicht unverändert mit einer deutlichen Gewinnsteigerung gerechnet, die sich am Wachstumstrend des Vorjahres orientiert. Ebenso wird die Umsatzprognose bestätigt, wonach das Management nach dem Übergangsjahr 2018 nochmals mit moderat sinkenden, konsolidierungsbedingten Umsätzen im Konzern kalkuliert. Dabei wird das Dienstleistungsgeschäft erneut über 90 Prozent der Gesamterlöse im CPU-Konzern ausmachen und der Umsatz im Softwarebereich leicht steigen. Die Umsatzrendite auf Nettobasis, die im Vorjahr bei 2,5 Prozent lag, wird schon 2019 auf über drei Prozent zulegen. Mittelfristig soll dann nachhaltig eine Umsatzrendite von drei bis fünf Prozent auf Konzernebene erreicht werden.

Der Emittentenbericht 2019 steht auf der Webseite unter https://cpu-ag.com/investor-relations.html#berichte zum Download zur Verfügung.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

PDF-Download: Meldung vom 11.11.2019

Über CPU:

Als ziel- und zukunftsorientierter Partner für Banken, banknahe Institute, Industrie-, IT- und Telekommu­nikationsunternehmen sorgt die CPU Softwarehouse AG, Augsburg, mit ihrem Expertenteam in den ope­rativen Geschäftseinheiten seit über 30 Jahren für Lösungen, die exakt auf individuelle Anforderungen zugeschnitten sind. Die CPU-Lösungen umfassen Software-Entwicklung, Consulting, IT-Dienstleistungen, TK-Dienstleistungen sowie Personal-Dienstleistungen. Das Unternehmen hat Tochtergesellschaften in Deutschland und der Schweiz mit insgesamt rund 120 Mitarbeitern. Zielmärkte der CPU sind in erster Linie Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Aktien der CPU Softwarehouse AG sind im m:access, einem Marktsegment für mittelständische Unternehmen innerhalb des Freiverkehrs der Börse München, gelistet.

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