CPU steigert Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2016 deutlich

CPU steigert Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2016 deutlich

Die CPU Softwarehouse AG, ein Entwickler für passgenaue Software-, Consulting- und Services-Lösungen für Banken, banknahe Institute, Industrie , IT- und Telekommunikationsunternehmen sowie für die Öffentliche Hand, hat das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2016 deutlich auf rund 76.000 Euro (Vorjahr: 3.000 Euro) gesteigert. Der Gewinnanstieg resultierte größtenteils aus neu akquirierten, ertragsstarken Softwareaufträgen und einer nochmals verbesserten Organisationsstruktur.

Der Umsatz lag mit rund 5,3 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von gut 5,8 Millionen Euro. Dieser überwiegend durch Umstrukturierungen bei einem großen Kunden entstandene Erlösrückgang konnte durch das Neugeschäft noch nicht vollständig kompensiert werden. In einem von Niedrigzinsen und hohem Wettbewerbsdruck gekennzeichneten Umfeld zeigten Kreditinstitute und Finanzdienstleister weiterhin wenig Bereitschaft für Investitionen in Banken- und Finanzsoftware.

Im Geschäftsfeld Dienstleistungen sanken die Umsätze inklusive konzerninterner Erlöse im Berichtsjahr auf 4,0 Millionen Euro (Vorjahr: 4,6 Millionen Euro), bei einem Nettogewinn von nahezu 0,1 Millionen Euro (Vorjahr: 0,4 Millionen Euro). Durch die Verschmelzung von Tochtergesellschaften kam es hier zu einem negativen Sondereffekt. Im Geschäftsfeld Software blieben die Erlöse stabil bei 1,6 Millionen Euro. Beim Nettoergebnis wirkte sich die Verschmelzung positiv aus, so dass mit 0,2 Millionen Euro (Vorjahr: -0,1 Millionen Euro) der Turnaround gelang.

Übernahme der CANCOM-Tochter NSG GIS GmbH zum Jahresende 2016

Um zusätzlich zur Bankenbranche und einzelnen Großkunden neue Geschäftsfelder bedienen zu können, akquirierte CPU zum Jahresende die CANCOM-Tochter NSG GIS GmbH. Zusammen mit der neuen Tochtergesellschaft können nun noch komplexere Projekte im Bereich der IT-Infrastruktur und bei Software-Lösungen schneller und kundenorientierter umgesetzt werden. Die neue CPU-Einheit, die nun unter dem Namen CPU GIS GmbH firmiert, ist auf Personaldienstleistungen im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik sowie im Finanzdienstleistungssektor spezialisiert. Damit ist sie die ideale Ergänzung zum Dienstleistungsgeschäft, in dem das Projektgeschäft, das Qualitätsmanagement und die Entwicklung von individuellen Softwarelösungen zusammengefasst sind. Zudem bietet die Übernahme Synergien im Softwaregeschäft.

Durch die Erstkonsolidierung der CPU GIS kam es zu teilweise deutlichen Veränderungen in der Bilanzstruktur. So wird der Kaufpreis in mehreren Tranchen gezahlt, wovon die erste Teilzahlung bereits zum Jahresende 2016 erfolgte. Die verbleibenden Kaufpreisverbindlichkeiten erhöhten zum Bilanzstichtag maßgeblich die Passiv-Position Verbindlichkeiten. Akquisitionsbedingt reduzierte sich die Eigenkapitalquote auf 13,0 Prozent (Vorjahr: 23,9 Prozent). Der Kaufpreis für die Transaktion beträgt insgesamt rund eine Million Euro. Auch für die noch zu leistenden Tranchen werden keine Kredite aufgenommen.

Ausblick: CPU will bei Umsatz und Ertrag zulegen

Durch die Übernahme der NSG GIS GmbH verfügt CPU jetzt über eine Größe, die sich vorteilhaft auf die zukünftige Akquise von Aufträgen für das Dienstleistungs- und das Softwaregeschäft auswirken wird. Roger Heinz, CEO der CPU Softwarehouse AG: „Im Geschäftsjahr 2017 wollen wir unsere neue Tochtergesellschaft strukturell in den CPU-Konzern integrieren. Dafür werden administrative Maßnahmen und Investitionen erforderlich sein. Neben Service-Dienstleistungen für die neue CPU-Tochter investieren wir außerdem in neue Hardware und in Softwarelösungen. Dies wird sich 2017 noch stark im Ergebnis auswirken. In den Folgejahren werden dann aber deutlich niedrigere Investitionen erforderlich sein. Gleichwohl erwarten wir bereits im Geschäftsjahr 2017 positive Ergebniseffekte bei Dienstleistungen und Software. Demnach soll das Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden. Beim Umsatz rechnen wir gruppenweit mit rund 13,0 Millionen Euro. Davon werden gut 80 Prozent auf den Dienstleistungsbereich entfallen. Im Softwarebereich erwarten wir eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse. Mittelfristig wollen wir wieder eine Umsatzrendite von drei bis fünf Prozent auf Konzernebene erreichen.“

Der Geschäftsbericht 2016 steht auf der Webseite unter folgendem Link zum Download zur Verfügung.

Kontakt

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

PDF-Download: Meldung vom 12.05.2017

Über CPU

Als ziel- und zukunftsorientierter Partner für Banken, banknahe Institute, Industrie-, IT- und Telekommunikationsunternehmen sowie für die Öffentliche Hand sorgt die CPU Softwarehouse AG, Augsburg, mit ihrem Expertenteam in den operativen Geschäftseinheiten seit über 30 Jahren für Lösungen, die exakt auf individuelle Anforderungen zugeschnitten sind. Die CPU Lösungen umfassen Software-Entwicklung, Consulting, IT-Dienstleistungen, TK-Dienstleistungen sowie Personal-Dienstleistungen. Das Unternehmen hat Tochtergesellschaften in Deutschland und der Schweiz mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern. Zielmärkte der CPU sind in erster Linie Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Aktien der CPU Softwarehouse AG sind im m:access, einem Marktsegment für mittelständische Unternehmen innerhalb des Freiverkehrs der Börse München, gelistet.

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