CPU gelingt durch GIS-Zukauf Umsatzsprung im ersten Halbjahr

CPU gelingt durch GIS-Zukauf Umsatzsprung im ersten Halbjahr 2017

Die CPU Softwarehouse AG hat im ersten Geschäftshalbjahr 2017 (per 30.6.) den Umsatz mehr als verdoppelt. Überwiegend durch die zum Jahresende 2016 erfolgte Übernahme der CPU GIS GmbH stiegen die Erlöse um rund 130 Prozent auf 6,2 Mio. Euro (Vorjahr: 2,7 Mio. Euro). Durch planmäßige Investitionen bei der Integration der neuen Tochtergesellschaft GIS lag das EBIT bei -0,1 Mio. Euro (Vorjahr: 0,0 Mio. Euro). Der Auftragseingang reduzierte sich auf 2,7 Mio. Euro (Vorjahr: 3,6 Mio. Euro). Die Vorjahresbasis wurde jedoch durch einen großvolumigen Vier-Jahres-Auftrag im ersten Halbjahr 2016 außerordentlich stark positiv beeinflusst.

Die neue Tochtergesellschaft ist auf Personaldienstleistungen im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik, im Finanzdienstleistungssektor und im Bereich der Öffentlichen Hand spezialisiert. Damit ergänzt GIS perfekt das bestehende Dienstleistungsgeschäft von CPU, in dem das Projektgeschäft, das Qualitätsmanagement und die Entwicklung von individuellen Softwarelösungen zusammengefasst sind. Demnach erhöht sich der Anteil des Dienstleistungsgeschäfts an den Gesamtumsätzen nochmals deutlich. Im ersten Halbjahr 2017 lag dieser bei rund 93 Prozent (Vorjahr: 73 Prozent). Mit dieser stark verbesserten Aufstellung sollten zukünftig auch Aufträge mit großem Volumen und abseits der bisherigen CPU-Zielmärkte akquiriert werden.

Zusammenarbeit mit National-Bank langfristig verlängert

Das Softwaregeschäft ist durch die im Vorjahr erfolgte Verschmelzung der beiden Tochtergesellschaften CPU Bankensoftware GmbH und ISMC GmbH organisatorisch dem Dienstleistungsbereich zugeordnet. Daher entfällt seit Beginn des Geschäftsjahres 2017 die Segmentberichterstattung im CPU-Konzern. Operativ wird der Softwarebereich unverändert als eigenständige Einheit weitergeführt. Er basiert auf den drei etablierten Banken-Software-Lösungen CPU INVESTMENT ADVISOR, CPU VALUE MIRROR und CPU KREDIT. Die GIS-Übernahme bietet auch im Softwaregeschäft zahlreiche Synergien. Im ersten Halbjahr 2017 ist hier zudem ein bedeutender operativer Erfolg gelungen: Die Zusammenarbeit mit der National-Bank AG in Essen wurde bis 2020 langfristig verlängert.

Ausblick: CPU will bei Umsatz und Ertrag zulegen

Die Integration der neuen Tochtergesellschaft in den CPU-Konzern ist bislang planmäßig verlaufen. Bis zum Jahresende werden jedoch noch weitere administrative Maßnahmen und Investitionen erforderlich sein. Neben Service-Dienstleistungen für die neue CPU-Tochter wird in neue Hardware und in Softwarelösungen investiert. Dies wird sich im aktuellen Geschäftsjahr noch stark im Ergebnis auswirken. In den Folgejahren werden dann aber deutlich niedrigere Investitionen erforderlich sein. Dennoch werden unverändert bereits im Gesamtjahr 2017 positive Ergebniseffekte bei Dienstleistungen und Software erwartet. Das Management konkretisiert seine Jahresprognose: Das Konzernergebnis soll im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden. Der Umsatz wird sich gruppenweit in einer Spanne zwischen 12,4 Mio. Euro bis 12,8 Mio. Euro bewegen, wovon gut 90 Prozent auf den Dienstleistungsbereich entfallen. Im Softwarebereich wird eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse erwartet. Mittelfristig soll wieder eine Umsatzrendite von drei bis fünf Prozent auf Konzernebene erreicht werden.

Der Emittentenbericht 2017 steht auf der Webseite unter https://cpu-ag.com/investor-relations.html#berichte zum Download zur Verfügung.

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PDF-Download: Meldung vom 14.11.2017

Über CPU

Als ziel- und zukunftsorientierter Partner für Banken, banknahe Institute, Industrie-, IT- und Telekommunikationsunternehmen sowie für die Öffentliche Hand sorgt die CPU Softwarehouse AG, Augsburg, mit ihrem Expertenteam in den operativen Geschäftseinheiten seit über 30 Jahren für Lösungen, die exakt auf individuelle Anforderungen zugeschnitten sind. Die CPU Lösungen umfassen Software-Entwicklung, Consulting, IT-Dienstleistungen, TK-Dienstleistungen sowie Personal-Dienstleistungen. Das Unternehmen hat Tochtergesellschaften in Deutschland und der Schweiz mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern. Zielmärkte der CPU sind in erster Linie Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Aktien der CPU Softwarehouse AG sind im m:access, einem Marktsegment für mittelständische Unternehmen innerhalb des Freiverkehrs der Börse München, gelistet.

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